Sprühbalken

Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, den Einsatz von Sprühfertigern beim Asphalteinbau systematisch zu untersuchen und Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Untersuchungen zum Schichtenverbund beim Einbau von Walzasphaltschichten und -lagen unter Einsatz eines Straßenfertigers mit integrierter Sprühvorrichtung

Ein anforderungsgerechter Schichtenverbund wird durch Einflüsse aus Verzahnung und Verklebung erreicht. Die Verklebung wird durch das Ansprühen der Unterlage mit einer Bitumenemulsion verbessert. Das Ansprühen erfolgt entweder manuell oder durch automatische Verfahren. Nach den Technischen Regelwerken muss die aufgebrachte Bitumenemulsion vor dem Einbau der nächsten Schicht gebrochen und das Emulsionswasser verdunstet sein.

Sprühfertiger im Einsatz
Sprühfertiger im Einsatz

Eine Möglichkeit diesen Arbeitsschritt zu optimieren ist der Einsatz von Straßenfertigern mit integrierter Sprühvorrichtung. Diese Möglichkeit zeichnet sich durch das gleichzeitige Einbauen und Sprühen sowie einer genau dosierbare Ansprühmengen aus. Unklar ist, ob beim Einsatz von Straßenfertigern mit Sprühvorrichtung die Bitumenemulsion vollständig bricht und inwieweit sich eine nicht vollständig gebrochene Bitumenemulsion nachteilig auf den Schichtenverbund auswirkt.

Ziel des Forschungsprojektes (FE-Nr.: 07.300/2018/LGB) ist es, Kriterien für den Einsatz eines Straßenfertigers mit integrierter Sprühvorrichtung für Bauweisen nach ZTV Asphalt-StB bzw. auf gefräster Unterlage zu formulieren, bei deren Anwendung auch die Anforderungen an die fertige Asphaltschicht, insbesondere an den Schichtenverbund erfüllt werden.

Projektpartner Esha Strasse GmbH
TU Darmstadt, Institut für Straßenwesen