Forschungsprofil

Forschungsprofil

Das Institut arbeitet wissenschaftlich.

Ziel ist, systematisch neue Zusammenhänge zu erkennen und in einem größeren Zusammenhang erklärend darzustellen.

In der Forschung konzentriert sich das Institut aus verschiedenen Gründen auf Teilgebiete, die unter Berücksichtigung vieler Faktoren wie Nachfrage, eigene Fähigkeiten und Positionierung anderer, vergleichbarer Fachgebiete und Institutionen festgelegt wurden.

Das Institut versucht entsprechend seiner Rolle als universitäre Institution vorrangig Lösungen für Probleme zu erarbeiten, die die Gesellschaft in zehn bis fünfzehn Jahren bewegen. Es betreibt dazu bereits heute Problemanalyse und Grundlagenforschung und bereitet deren Umsetzung in die Praxis vor. Dies schließt nicht aus, dass – insbesondere zur Stärkung des Praxisbezugs – auch Probleme mit näherem Zeithorizont bearbeitet werden, wenn diese im Zusammenhang mit den langfristigen Zielen stehen.

Das Institut entwickelt und benutzt dazu modellorientierte Verfahren, die das menschliche oder materialbezogene Verhalten der Forschungsgegenstände abbilden, und damit ermöglichen, die Ursache–Wirkungs-Zusammenhänge zu erschließen und deren Kenntnis zur systematischen Weiterentwicklung zu nutzen. Dies ist in den derzeit von erfahrungsbezogener Forschung geprägten Bereichen eine besondere Herausforderung. Für die Modellierung werden bevorzugt moderne numerische Verfahren verwendet und weiterentwickelt wie z.B. Finite-Element-Methoden oder die vom Institutsleiter entwickelte „Darmstädter Risiko-Analyse Methode (DRAM)“.

Insbesondere interessiert sich das Institut dabei für das Systemverhalten bestimmter Teile des Straßenwesens, das wegen seiner Komplexität, seiner Vielschichtigkeit und seines Umfangs alleine nicht bearbeitet werden kann. Kooperationen innerhalb und außerhalb der Disziplin sind daher ausdrücklich erwünscht.